„Säen und wachsen“ – so habe ich das Thema beim Friedensgebet mit Agapefeier am letzten Sonntag genannt. Das Foto mit der Pflanze, gewachsen aus hartem Stein, hat mir eine liebe Freundin aus Wien zugeschickt. Während der Fronleichnams-Prozession in diesem Jahr kam dieses Bild in ihren Blickwinkel. Sie hat es direkt fotografiert und es an mich dankenswerterweise weitergeleitet.
Beim Gleichnis vom Sämann Mk 4,1-9 hören wir, dass der Same – er steht sinnbildlich für das Wort Gottes – auf den Weg, auf steinigen Grund und unter die Dornen fällt und deshalb keine Frucht bringt. Als ich dieses Bild sah, erkannte ich, dass Gott auch dann Gutes und Liebevolles entstehen lassen kann, wenn wir Menschen hart oder verschlossen sind. Gottes Liebe wirkt aus sich heraus, sie ist stärker als alle Abwehrkräfte dieser Welt, als alle Menschen, die Gott und somit die Liebe verdrängen oder nicht aufkommen lassen wollen.
Ich freue mich, wenn dieses Bild und meine nachfolgenden Gedanken Ihnen Freude und Zuversicht schenken.
Säen und wachsen
Euer / Ihr
Thomas Laufmöller
